Für das Maklerbüro Peter Wolnitza GmbH wurde die neue Webpräsenz wolnitza.de mit dem Content-Management-System Drupal...
4.1.2 Kollektive Intelligenz
Es ist eher unwahrscheinlich, dass ein Einzelner die unterschiedlichen Aufgaben des Innovationsprozesses gleichermaßen gut lösen kann. Daher ist es sinnvoll, auf die kollektive Intelligenz der Masse zurückzugreifen. Die Stärke liegt in der hohen Anzahl potenzieller Kunden, die global über das Internet miteinander kommunizieren. Dieser Aspekt ist es, der die Übertragung von Open Innovation auf die Online-Welt so wertvoll macht. Innovationen, vor allem radikale Innovationen, entstehen oftmals durch eine Gemeinschaft (Füller, Jawecki und Mühlbacher 2005, S. 19). Diese kollektive Intelligenz oder auch Schwarmintelligenz zu nutzen, ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration der Kunden in die frühen Phasen des Innovationsprozessss. Viele durchschnittliche Nutzer können bei der Verbesserung von Innovationen durch ihre Meinungsäußerung und Verbesserungsvorschläge helfen. Dadurch wiederum werden andere Nutzer inspiriert und können ihre eigenen Ideen mit denen anderer Nutzer zu neuen Ideen kombinieren.
Das Nutzen des Wissens einer Gemeinschaft kann ein sehr wichtiger Faktor sein, um die Misserfolgsquote neuer Produkte erheblich zu reduzieren (Ogawa und Piller 2005, S. 3). Vor allem Online Communities besitzen eine große kollektive Intelligenz, da hier jedes einzelne Community-Mitglied auf den gesamten Wissens- und Erfahrungsschatz der virtuellen Gemeinschaft zugreifen kann (Stocker und Tochtermann 2007).
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