Für die Zusammenarbeit der Specht, Kalleja + Partner GmbH mit der Bundesanstalt für Materialforschung- und Prüfung BAM...
4.2.2 Ideenwettbewerbe
Ideenwettbewerbe funktionieren wie eine Art Spiel oder Wettstreit (Piller und Walcher 2006, S. 307). Es liegt in der Natur des Menschen zu spielen und an Wettbewerben teilzunehmen. Csikszentmihalyi (1975, S. 42) schrieb: ”Philosophers from Plato to Sartre have remarked that people are most human, whole, free and creative when they play”. Diese Voraussetzungen machen sich Unternehmen zu Nutze und initiieren Ideenwettbewerbe, um gezielt neue Ideen für Innovationen von Konsumenten zu erhalten. Dabei werden die Sieger, also die Personen mit den besten Ideen, mit Preisen (Geld, Sachpreise) prämiert. Der Vorteil dieser Methode liegt in der systematischen Generierung von Kundenideen, die auch die Identifikation innovativer Nutzer leichter macht (Ernst, Soll und Spann 2004, S. 10ff.).
Neben dem Anreiz des Spiels, nehmen Kunden auch oft an solchen Wettbewerben teil, weil sie eine vertraute Marke kennen und das Produkt für sie ein ideeler Gegenstand ist (Reichwald, Meyer, et al. 2007, S. 96f.). Ideenwettbewerbe finden entweder zu einem bestimmten Produkt oder einer Produktkategorie statt, sie sind in der Regel eine einmalige Angelegenheit, um den Abnutzungseffekt zu vermeiden. Regelmäßige Wettbewerbe sollten eher in Innovation Communities oder Brand Communities integriert werden.


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